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Paartipps

Diese Tipps sind angelehnt an die Inhalte des Buches „Was Paare stark macht“ von Guy Bodenmann und Caroline Brändli.

Bitte klicken Sie auf die unten genannten Themen, die Sie interessieren.

Das Wir-Gefühl: Fundament jeder Beziehung.

Eine Beziehung braucht Raum in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. Machen Sie sich immer wieder bewusst, was Ihre Beziehung stark gemacht hat und was Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin verbindet. Finden und verfolgen Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin gemeinsame Ziele. Pflegen Sie gemeinsame Hobbies, Interessen und Partnerschaftsrituale. All diese Aktivitäten werden sich positiv auf Ihr Wir-Gefühl auswirken und machen Ihre Partnerschaft widerstandsfähig in stürmischen Zeiten.

Bei allem Wir-Gefühl: Sich selbst treu bleiben.

Das Wir-Gefühl in Ihrer Beziehung aufzubauen, zu pflegen und zu stärken heisst aber nicht, dass Sie sich dabei verleugnen und Ihre Bedürfnisse vergessen müssen. Bleiben Sie sich treu, denn wer keine Identität hat, ist letztlich auch für den Partner/die Partnerin uninteressant. Konturen, klare Ecken und Kanten zeugen von einer eigenen, profilierten Persönlichkeit und Charakterstärke. Das fasziniert und gibt einem das Gefühl, einen interessanten Menschen als Partner/Partnerin zu haben.

Ja, ich will! Sich bewusst für die Beziehung entscheiden.

Wer eine langfristige, glückliche Partnerschaft leben will, kommt früher oder später unweigerlich an den Punkt, an dem er sich entscheiden muss:„Will ich diese Beziehung?" und „Bin ich bereit, etwas in ihre Pflege zu investieren?" Natürlich dürfen Sie auch in einer Beziehung manchmal egoistisch sein. Sich jedoch bewusst für die Beziehung zu entscheiden ist wichtig, denn eine Beziehung kann manchmal verlangen, die eigenen Bedürfnisse denen der Partnerschaft unterzuordnen.

Der Beziehung Priorität geben.

Zeit ist eine begrenzte Ressource. Wenn Sie mehr davon für Ihre Beziehung reservieren wollen, müssen Sie sich das ganz bewusst einrichten. Und das kann neben Beruf und anderweitigen Verpflichtungen ziemlich anspruchsvoll sein. Bleiben Sie dran und lassen Sie Ihre Beziehung nicht zum Lückenfüller werden! Machen Sie Musse mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin zu einer Priorität und nicht zu einer Alternativbeschäftigung, die lediglich die Zeit abbekommt, die nach allem anderen gerade noch übrig ist. Machen Sie einen Termin für sich und Ihren Partner/Ihrer Partnerin und schreiben Sie ihn in die Agenda ein, wie Sie es auch mit einem Geschäftstermin machen würden. Ein fester Rhythmus und vernünftige Bettzeiten für Kinder helfen, Zeit für Zweisamkeit zu schaffen.

Einander täglich Gutes tun.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei glücklichen Paaren positive Gesten die negativen mindestens im Verhältnis 5:1 überwiegen. Das heisst: Fünf positive Gesten wiegen eine negative auf. Wer es schafft, immer wieder kleine Aufmerksamkeiten in den Beziehungsalltag einzustreuen, schafft eine gute Grundstimmung und somit die Basis für Verbundenheit. Möglichkeiten, dem Partner etwas Gutes zu tun, gibt es viele, beispielsweise:

  • dem Partner/der Partnerin Aufmerksamkeit schenken, wahrnehmen, was ihm/ihr wichtig ist
  • sich interessiert zuwenden, aktiv zuhören, nachfragen
  • auf Wünsche und Bedürfnisse eingehen
  • den Partner/die Partnerin loben und ihm/ihr Komplimente machen
  • den Partner/die Partnerin streicheln, küssen, umarmen, halten...
  • materielle Geschenke wie die Lieblingsblumen, Bücher, CDs, etc.

Sprechen Sie über Ihre Bedürfnisse, Gefühle und Wünsche.

In einer Partnerschaft ist es wichtig, gemeinsam immer wieder über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen. Nur wenn Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin Ihre Wünsche mitteilen, kann er/sie darauf Rücksicht nehmen. Und: Wünsche und Bedürfnisse beider Partner können sich verändern, bleiben Sie deshalb am Ball - eine Beziehung lang.

Versuchen Sie nicht, Ihren Partner/Ihre Partnerin ändern zu wollen.

(oder besser: Bei sich selbst ansetzen) Viele Leute denken, dass sich Ihre Probleme schlagartig lösen würden, wenn der Partner/die Partnerin endlich nachgäbe und sich ändern würde. Aus der Forschung weiss man aber, dass jene Beziehungsimpulse Erfolg bringen, die man selbst in Gang bringt und nicht jene, die man beim Partner/bei der Partnerin fordert. Veränderung gelingt dann, wenn man bei sich selbstansetzt oder seinen Partner/seine Partnerin bittet, nicht zwingt.

In Stresssituationen und schwierigen Paarzeiten.

Konflikte und Stress gibt es in jeder Partnerschaft. Werten Sie diese Schwierigkeiten nicht als Zeichen für eine mangelnde Substanz Ihrer Partnerschaft, sondern als Chance für beide, Dinge zum Besseren zu verändern.

  • Teilen Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin Ihre Sichtweise mit.
  • Versuchen Sie, sich in die Lage Ihres Partners/Ihrer Partnerin zu versetzen.
  • Gehen Sie auf die Sichtweise Ihres Partners/Ihrer Partnerin einfühlsam ein.
  • Sprechen Sie über Ihre Bedürfnisse und Gefühle und suchen Sie nach Lösungsansätzen, die für beide stimmen.
  • Seien Sie zu Kompromissen bereit.

Nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch, wenn eine Krise sehr lange anhält, Streitigkeiten immer heftiger werden und es zu starken Verletzungen kommt oder Sie nicht mehr weiter wissen.
Jede Beziehung ist anders. Haben Sie den Mut, Ihren eigenen Weg zur Beziehungspflege zu finden und zu gehen. Die Forschung zeigt: Längerfristig geht es nicht denjenigen Paaren am besten, die mit den meisten Trümpfen in die Beziehung starten. Sondern denen, die Ihre Partnerschaft pflegen und ihr Sorge tragen.

Jede Beziehung ist anders.

Haben Sie den Mut, Ihren eigenen Weg zur Beziehungspflege zu finden und zu gehen. Die Forschung zeigt: Längerfristig geht es nicht denjenigen Paaren am besten, die mit den meisten Trümpfen in die Beziehung starten. Sondern denen, die Ihre Partnerschaft pflegen und ihr Sorge tragenHaben Sie den Mut, Ihren eigenen Weg zur Beziehungspflege zu finden und zu gehen.

Realistische Erwartungen

Überprüfen Sie, ob Ihre Erwartungen an Ihren Partner realistisch und umsetzbar sind.

Wenn Ihre Erwartungen sich am Möglichen orientieren und Sie sich beide bewusst sind, dass Probleme selten auf nur einen Partner zurückzuführen sind, werden Sie Ihre Beziehung positiver erleben.

In einer Partnerschaft wünschen sich die meisten ein permanentes Glücksgefühl und ewige Liebe – am besten ohne viel Aufwand. So entwickeln sich überhöhte und auch unrealistische Erwartungen: Für viele soll der Partner/die Partnerin zuvorkommend, interessiert und unterstützend sein, gleichzeitig aber auch Freiräume lassen und die persönliche Entwicklung fördern. Die Liste der Ansprüche ist lang und Enttäuschungen sind so quasi vorprogrammiert. Das kann ein Paar langfristig unglücklich machen. Um aus dem Teufelskreis unerfüllter Erwartungen und Enttäuschungen auszubrechen, ist es wichtig, in Sachen Liebe auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben.

Unsere Empfehlung:
Fragen Sie sich, ob Ihre Erwartungen an die Partnerschaft realistisch und umsetzbar sind und ob Sie selbst die Erwartungen, die Sie an Ihren Partner/Ihre Partnerin haben, erfüllen können. Und wenn Sie doch einmal von Ihrem Partner/Ihrer Partnerin enttäuscht sind: Schätzen Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin als Mensch mit Ecken und Kanten und geniessen Sie die schönen kleinen Momente, die Sie zusammen erleben. Letztlich ist alles Kopfsache.

 

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